nein

nein, nicht das meer. nicht die angeseichteten treibgüter der kontinentaldrift. nicht die wellen, die immer etwas zu weit gehn, oder nicht weit genug. die möwen schon gar nicht, nicht die albatrosse, die kormorane, die tölpel. keine matrosen bitte, sie singen ja nicht la paloma. nein, kein meeresleuchten wenns endlich mal dunkel vorm auge ist. nicht den sand, die sandkörner könnten gezählt sein. nicht die muscheln….verschon mich mit seeigeln bitte und mit schulps. ich hab selber stacheln. ich bin selber weiß zu tode gebleicht. keine algen und kein moder, keine fische, kein betrunkenes schiff. die einsamkeit nicht und keinen frischgewaschenen morgen. auf weiße wale verzichte ich. nicht die deltas, sie machen mich schwammig, keine versunkenen vasen und marmorbilder.
ich flieh vor dem ablandigen wind. keine kolosse über dem scheitel, auch leuchttürme kann ich mir sparen. vor allem keine legenden und bleib mir mit seejungfrauen vom hals. kein salz auf der haut, keine tropfen in nacken und haar. nein, keinen schaum und auch nicht die venusgeburt.

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hibouh

read me! Hotel Naipaula: http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!

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