Mythologie des Alltags: Ei

Zugleich Ursprung als auch Laut der deutschen Sprache! “ Ei, Ei, Ei, Verporten…” – die geniale Werbung für Eierlikör (zugleich die einzige Reklame in diesem Text).

Das Ei – als Weltenei oder Ei in der Gebȁrmutter der Beginn des Lebens – bei Vernachlȁssigung der Frage, ob dasHuhn oder das Ei zuerst da war -, eine der grundlegenden Weisen der Reproduktion des Lebens neben der Lebendgeburt (Gürteltier, Schlange, Vogel, Schildkröte, Fisch, etc), ein einmalig schön verpacktes Lebensmittel – frag Jean Arp! -, als Rühr-, Senf-, Frühstücks- oder Spiegelei ein Genuss (weghören, Veganer!).

In der Sprache verȁndert dieser Laut viel, wenn nicht alles: Fuss – Beifuss, Schlaf – Beischlaf, vor – vorbei, Meer – Beimer… Es ist ein schmeichelhafter (ei, mein Kind!, leise, fein, Seide, …) und auch ein gelinde unheimlicher (Leiche, bleich, Teich, Beil,…) Laut. Wie Georges Perec einen Roman ohne “e” schrieb, überlegte wohl mancheiner seinerseits einen Text nur mit “ei” als Vokal zu verfassen.

Deutschland liebt neben “erk” nun bald auch “ei”: Zu Merkel wird sich Steinmeier gesellen. Weiah!

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hibouh

read me! Hotel Naipaula: http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!

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