Mythologie des Alltags: Tartan

tartan

Ein Stoff mit quadratischen Farbmustern. Sofort denken wir an Schottland (Schottenkaros) und sofort an die Frage, was die dort unterm Kilt tragen?
Bekannt sind solche Stoffmuster jedoch seit lange vorher (Hallstattzeit) und aus anderen Weltregionen (Sinkiang, Takla-Makan). Erst im 16. Jahrhundert entstand der Brauch, dass jeder schottische Clan sein eigenes Muster bekam, noch heute gibt es spezifische Tartans etwa für die MacLachlans, die MacDonalds, die Sutherlands oder die Burberries…
Frage: gibt es anderswo auch Kleidung, die die genaue Herkunft verrȁt? Ich errinnere mich, dass in bosnischen Dörfern früher die Frauen im selben Dorf verschiedene Schalwars (Pluderhosen) trugen: die Musliminnen farbige, die Christinnen weisse. Was die Jüdinnen – falls es solche noch gab – trugen, weiss ich nicht. Die Mȁnner sassen ununterscheidbar im Café.
Zurück nach Schottland. Dort war für lange Zeit das Tragen von Tartans verboten. Das war wohl die berühmte englische Art, die weltweit angewandt wurde: Feuerwasser und Peitsche.

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hibouh

read me! Hotel Naipaula: http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula http://www.blogigo.de/Hotel_Naipaula Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!

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